S E P T E M B E R   2 0 1 9

»Antoniusheim-Runners« starten beim 25-Stunden-Lauf im Wiesbadener Kurpark

Am Wochenende des 7./8.Septembers standen wir erstmalig an der Startlinie des 25-Stunden-Laufs der Wiesbadener Sportförderung im Kurpark. Unser bunt gemixtes Team (Läufer*innen und Helfer*innen) – größtenteils bestehend aus Kindern und Jugendlichen, die von Betreuer*innen, Leitungs- und Verwaltungsmitarbeiter*innen sowie den Mitarbeitern unserer Haustechnik unterstützt wurden – ließ sich bei diesem Event weder von Dauerregen und kühlen Temperaturen, noch von schmerzenden Muskeln und einer schlaflosen Nacht in die Knie zwingen! Ganz im Gegenteil - die »Antoniusheim-Runners« schlugen sich dank eines vorbildlichen Teamworks mit Bravour: Am Sonntagmorgen um 11:00 Uhr ging es unter tosendem Beifall der zahlreichen Zuschauer auf eine letzte Ehrenrunde, nachdem wir insgesamt 292 Runden im Staffellauf absolviert hatten, was einer Gesamtleistung von etwa 272 Kilometern entspricht. Wir sind mächtig stolz auf unser Team und den beim Lauf gezeigten Zusammenhalt!

Ein herzliches Dankeschön gilt zudem jenen Personen, die unser Team mit Spendengeldern motiviert haben, welche die »Antoniusheim-Runners« für die Wiesbadener Sportförderung erlaufen konnten.


S E P T E M B E R   2 0 1 9

Freiwillige verschönern Küche

Nach den erfolgreichen Aktionen in den Jahren 2016 und 2017 konnten wir auch 2019 vom Engagement Freiwilliger im Rahmen des Freiwilligentages am 07.09.2019 (») profitieren. Aufgrund des verregneten Wetters konnte zwar unser ursprünglicher Plan, die Auffahrt zu unserem Standort Siegfriedring farbig zu gestalten, nicht umgesetzt werden - dafür strahlt nun eine Wand in einer der Küchen in neuem, freundlichem Blau.

Wir danken den Engagierten sehr für ihren Einsatz!


S O M M E R F E R I E N   2 0 1 9

Übernachtung unter freiem Himmel

In den Sommerferien durften sich unsere Kinder und Jugendlichen wieder eingeladen fühlen, am umfangreichen Ferienprogramm des Lernprojektes (») teilzunehmen. Hier standen in diesem Jahr auch mehrere erlebnispädagogische Angebote auf der Agenda, um es den Kindern und Jugendlichen zu ermöglichen, sich im Erlebnisraum Natur aus ihrer Komfortzone heraus zu bewegen und neue Lernfelder zu erkunden. Auf einer zweitägigen Trekkingreise über den Rheinsteig kamen die Jugendlichen bei sommerlichen Temperaturen in den Genuss einer Übernachtung unter freiem Sternenhimmel und konnten das UNESCO-Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal auf uralten Wanderpfaden erkunden. Mit Schlafsack, Isomatte und vielen tollen Erfahrungen im Gepäck sind alle Teilnehmer schließlich müde, aber mit strahlenden Gesichtern in der Jugendherberge Kaub angekommen. Am Ende stand ein sehr wertvolles Angebot, welches in den nächsten Ferienprogrammen sicherlich seine Fortsetzung finden wird.


 J U N I   2 0 1 9

Danke und Goodbye!

Am 25.06.2016 wurde Herr Ralf Botenwerfer (im Bild links) nach über 34 Jahren des Wirkens im Jugendhilfeverbund Antoniusheim in den wahrlich verdienten Ruhestand verabschiedet. Bei strahlendem Sonnenschein konnten die Gäste der Ansprache von Geschäftsführer und Verbundleiter Andreas Müller (im Bild rechts) entnehmen, dass Herr Botenwerfer 1985 als einer der ersten Außenbetreuer für den Verbund tätig war. Einen Großteil seines beruflichen Engagements widmete er der Begleitung junger Menschen in die Selbständigkeit, bevor er dann seit 2015 junge Geflüchtete betreute.

Darüber hinaus war Herr Botenwerfer seit 1986 in der Mitarbeitervertretung – zehn Jahre davon als Vorsitzender - aktiv und brachte darüber hinaus seine Kompetenzen in der Schlichtungsstelle in Limburg ein.

Neben unserem herzlichen Dank für sein Engagement und Wirken im Verbund, erhielt Herr Botenwerfer die Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes in Gold. Selbstverständlich kam auch das Feiern in entspannter Runde im Rahmen eines Grillfestes nicht zu kurz.


J U L I   2 0 1 9

Fachgespräch bei Sommerfeeling

Im Rahmen seiner „Sommertour“ durch die Caritasverbände des Bistums Limburg besuchte der Diözesancaritasdirektor Jörg Klärner auch unsere Einrichtung.

Die beiden Geschäftsführer Christoph Scheu und Andreas Müller erläuterten ihm die differenzierten Angebote und Aufgabenbereiche des Jugendhilfeverbundes. Besonders die Fragestellung der inklusiven Betreuungsformen und die damit erforderlichen Veränderungen wurden ausführlich diskutiert. Durch den sich in Planung befindlichen Neubau für Wohngruppen in Mainz-Amöneburg auf dem Gelände der Katholischen Kirchengemeinde St. Rochus werden hierfür weitere Möglichkeiten entstehen.

Bei einem Gang über das Heimgelände in der Idsteiner Straße konnte Herr Klärener einen umfassenden Eindruck über die Ausgestaltung der Erziehungshilfe im Antoniusheim gewinnen und war erfreut über die positive Atmosphäre sowie die Lern-, Spiel- und Sportmöglichkeiten auf dem Heimgelände.

 Der Diözesandirektor zeigte sich von den vielfältigen Angeboten des Jugendhilfeverbundes und den insgesamt acht Standorten in Wiesbaden begeistert. Der geplante Neubau von 22 Plätzen in Wiesbaden-Amöneburg wird das Angebot erweitern. „Der Jugendhilfeverbund Antoniusheim in Wiesbaden ist ein fachlich kompetenter, ein professioneller und zukunftsorientierter Anbieter in der Wiesbadener Jugendhilfe, auf den wir in der Caritas stolz sein können“, so Klärner.


J U N I   2 0 1 9

Der Jugendhilfeverbund sagt Danke!

Nach mehr als 27 Jahren wurde Frau Margit Kamp-Seemann zum 01.06.2019 in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.  Frau Kamp-Seemann hat fast drei Jahrzehnte die Entwicklung des Verbundes mitgestaltet und vorangebracht. Ihr besonderes Augenmerk und ihre Leidenschaft war unsere Tagesgruppen gewidmet, welche sie geleitet, gestaltet und fachlich weiterentwickelt hat. Darüber hinaus war ihr der Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein wichtiges Anliegen, welches in der Entwicklung unseres Schutzkonzeptes seinen Ausdruck findet.

Für ihr Engagement und Wirken im Verbund erhielt Frau Margit Kamp-Seemann die Ehrennadel des Deutschen Caritasverbandes in Gold. Im Rahmen einer Abschiedsfeier haben sich Kollegen*innen, Mitarbeitende und Geschäftsführung für ihr Engagement bedankt und viele gute Wünsche mit auf den Weg gegeben.


M A I   2 0 1 9

Angriffslustiger Gast im Hochseilgarten

Die Lage unseres Stammgeländes in der Idsteiner Straße direkt am Waldrand bringt immer mal wieder animalischen Besuch mit: Seien es Rehe, Wildschweine, unzählige Eichhörnchen, Kröten oder andere tierische Zeitgenossen. Eine Schlange von etwa 1,20 m Länge (siehe Bild), die inmitten des Areals des Naturhochseilgartens in Ruhe versuchte ihren Nachmittags-Imbiss einzunehmen, kommt hingegen nicht allzu häufig vor. Unser (etwas unscharfes) Bild zeigt die Besucherin des Naturhochseilgartens, ohne das diese den Boden der Tatsachen tatsächlich verlassen hätte - statt zu klettern zog es die Schlange lieber vor, schnell das Weite zu suchen.

Nun stehen wir natürlich vor der Frage: Um welche Schlange handelt es sich hier? Wir freuen uns auf fachkundige Einschätzungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

NACHTRAG: Aufgrund fachkundiger Rückmeldung gehen wir davon aus, Besuch von einer ungiftigen Ringelnatter genossen zu haben. Das Vorkommen dieser Schlange wird als Indiz für eine (halbwegs) intakte natürliche Umgebung gedeutet. Insofern freuen wir uns über das Kompliment. 


M A I   2 0 1 9

Heimrat konstituiert sich nach Hauptwahl neu

Mit der Heimratswahl im Mai 2019 hatten die im Antoniusheim betreuten Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen wieder die Möglichkeit, ihre eigene Interessenvertretung — den Heimrat — zu wählen.

Demokratie und Beteiligung sind kein Luxusgut, sondern Grundrechte „unserer“ Kinder und Jugendlichen. Ihnen attraktive Formen der Beteiligung und Einflussnahme zu geben und sie in ihren Bestrebungen und mitunter uns konträr gegenüberstehenden Sichtweisen ernst zu nehmen, ist Aufgabe der Pädagogik, aber auch des demokratischen Miteinanders.

Bei der ersten Sitzung des neu gewählten Heimrats fanden sich zahlreiche der neu gewählten Gruppensprecher*innen zusammen, um im Frida-Kahlo-Haus mit den Heimratsberater*innen und unserem Geschäftsführer Herrn Müller über ihre Anliegen und Wünsche in Austausch zu treten.

Neben der Begrüßung der neu ins Amt gewählten Heimräte stand natürlich auch die Ehrung verdienter Mitglieder auf dem Programm, welche die entsprechenden Urkunden mit stolzem Blick entgegen nahmen – siehe Foto unserer Heimratsberaterin Frau Pries mit dem langjährigen Gruppensprecher Suratsch, der die Kinder und Jugendlichen auch über das Antoniusheim hinaus im Landesheimrat Hessen vertritt.


 M A I   2 0 1 9

Antoniusheim-Pfeil ziert den Eingangsbereich

Durch das ganz besondere Engagement unserer Hausmeister konnte der Hauptzugang zu unserem Stammgelände in der Idsteiner Straße um einen weiteren »Eyecatcher« bereichert werden. Blau und weiß funkeln die vielen, vielen Glassplitter, die, eingebettet in einen speziell angefertigten Metallrahmen, unser Einrichtungslogo darstellen. Mit seinen etwa 1,20 m Höhe kommt kein/e Besucher*in mehr umhin, über dieses optische Highlight zu stolpern.


M A I   2 0 1 9

Unsere antoniuspaten:
Ein Erfolgsmodell für ganz Hessen! 

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat unser Projekt für ehrenamtliches Engagement, die antoniuspaten, als Modell in den Koalitionsvertrag für Hessen aufgenommen.

Wie kam es dazu? Im „AK 32/34“ (ein Arbeitskreis der hessischen Einrichtungen in katholischer Trägerschaft, bei dem auch der Jugendreferent des Diozösan-Caritasverbandes Mainz mitwirkt) stellten wir unser Patenprojekt einer breiteren Öffentlichkeit vor.

Die Idee und Konzeption der „antoniuspaten“ stieß hier auf so große Begeisterung, dass der DiCV davon im Ministerium berichtete, was wiederum dazu führte, dass Vertreter des Ministeriums uns im November 2018 besuchten. Hierbei haben wir (gemeinsam mit einem Paten) unser Konzept näher erläutert, Hintergründe vermittelt und Ideen zur weiteren Patenförderung entwickelt.

Unser fundiertes und auch in Wiesbaden einmaliges Konzept zur Gestaltung, Anbahnung, Begleitung und Förderung von Patenschaften hat auch die Vertreter*innen des Sozialministeriums überzeugt und wurde als Modell für unterstützenswerte Patenprogramme im Koalitionsvertrag aufgenommen.

Auch ein gutes Konzept muss mit Leben gefüllt werden. Dies gelingt der Projektleiterin Adriana Ruiz in hervorragender Weise. Ihr und den zahlreichen Engagierten ist der Erfolg unseres Projekts zu verdanken! Vielen Dank dafür!


A P R I L   2 0 1 9

Hochseilgarten-Saison eröffnet

Pünktlich zum Osterferienbeginn hat das Lernprojekt die Klettersaison in unseren einrichtungsinternen Hochseilgarten mit einem Grillfest eröffnet, zu dem wir zahlreiche Kinder, Jugendliche und Mitarbeitende des Antoniusheims begrüßen durften. Hier konnten sich unsere kleinen und großen Gäste in luftige Höhen begeben und sich im naturnah angelegten Kletterparcours ausprobieren. Der Wettergott zeigte sich dabei gnädig, blieb es doch den ganzen Tag über trocken, was uns viele zufriedene Gesichter innerhalb der Teilnehmerschar bescherte.

In den kommenden Monaten werden im Hochseilgarten wieder zahlreiche Angebote stattfinden, in denen sich die Teilnehmer*innen erlebnispädagogischen Herausforderungen stellen werden, um ganzheitliche Lernerfahrungen zu sammeln.